5 Tipps gegen Schlafstörungen

5 Tipps gegen Schlafstörungen

 

Schlafstörungen sind heutzutage schon fast normal geworden. Dabei ist der Schlaf für uns genau so wichtig wie Essen oder Atmen. Wer kennt es nicht: Man bereitet sich schon mental auf den nächsten Tag vor, liegt mit Smartphone im Bett oder schaut noch ein wenig Fernseher. Schnell noch ein kleiner Snack und E-mails checken, dann endlich schlafen. Doch geht dieses ''System'' auf? Die Antwort ist ein klares NEIN.

Deswegen bekommen Sie von uns die effektivsten 5 Tipps gegen Schlafstörungen.

1. Kaffee

Kaffe in Maßen für besseren Schlaf

Kaffee ist Das Lieblingsgetränk der Deutschen. Wissenschaftlichen Schätzungen zufolge trinken zwischen 60 und 70% der Deutschen Kaffee. Ein Maximum von 4 Tassen am Tag wird von Experten empfohlen. Klar wäre ein Kompletter Verzicht natürlich am besten, doch seien wir mal ehrlich, das ist für viele ein No-Go. Wenn Sie also nicht auf den Kaffeegenuss verzichten möchten, trinken Sie keinen Kaffee 6 Stunden vor dem zu Bett gehen. Besser 8 Stunden. Was viele auch nicht wissen: Koffeein wirkt nicht sofort, sondern erst nach 30 Minuten. Die stärkste Wirkung hält dann 3 Stunden und es fällt dann langsam ab.

2. Kein Smartphone

Kein Smartphone im Schlafzimmer

Auch wenn wir unsere Smartphones lieben und es Anfangs sehr schwer ist, sich von seinem treuen Begleiter zu trennen. Im Schlafzimmer hat unser Smartphone nichts zu suchen. Das Licht der Smartphones hemmt den natürlichen Müdigkeitsprozess und wirkt stark kontraproduktiv. Zusätzlich dazu checken wir E-Mails, surfen im Internet oder lenken uns mit unserem Lieblingsgame ab, was für emotionale Reaktionen sorgt. Mehr dazu im nächsten Punkt. Wenn Sie also wirklich besser schlafen möchten, ersetzten Sie auch Ihr Smartphone Wecker durch den guten alten ''echten'' Wecker und drehen Sie die Zeitanzeige weg. Dadurch setzen Sie sich nicht unter Druck.

 

3. Kein Gedankenkarussell

Emotionen kontrollieren vor dem Schlafen

Wenn Sie zu Bett gehen, sollten Sie Ihre Gedanken sortieren. Es ist sehr wichtig, wichtige Entscheidungen und folgende Emotionen zu vermeiden: Wut, Angst, Trauer, große Freude, Spannung. Es ist clever, einen Block zu nehmen und alles was Ihnen noch im Kopf schwirrt nieder zu schreiben. Erst dann gehen Sie schlafen. Wenn die Gedanken dennoch weiter kreisen, wechseln Sie den Raum. Dann beruhigen Sie sich kurz und schreiben erneut die jetzt herumschwirrenden Gedanken nieder. Das wirkt Wunder, versprochen! Denn nur mit ruhigem Gemütszustand kann man gut und tief schlafen.

4.Schlafzimmer nur zum Schlafen nutzen

Schlafzimmer nur zum Schlafen nutzen

In Ihrem Schlafzimmer sollten Sie nur schlafen, oder miteinander Schlafen. Das ist kein Scherz! Auch gemeinsame Stunden zu zweit senken wissenschaftlich erwiesen das Risiko, schlecht zu Schlafen. Das sollte nicht direkt vor dem schlafen passieren, sondern kurz davor. Davon abgesehen, sollte das Schlafzimmer NUR zum Schlafen genutzt werden. Kein Fernseher, kein lernen, kein arbeiten und sonst auch wirklich nichts anderes. Dann speichert der Körper unterbewusst das Schlafzimmer als ''Schlafort'' ab und hilft stark dabei, hier auch seine Ruhe zu finden. Auch sonst sollte man seine Räume immer an gewisse Tätigkeiten binden und gedanklich abspeichern.

5.Ernährung

Vor dem Schlafen auf die Ernährung achten

Es ist auch sehr wichtig, was Sie vor dem Schlafen gehen essen. Schlafen mit vollem Magen, oder gar betrunken galten damals als ''guter, tiefer'' Schlaf. Das ist jedoch völlig falsch. Klar, man hat das Gefühl gut zu schlafen, jedoch kommt der Körper nicht wirklich gut in die wertvolle Tiefschlafphase. Dies beeinträchtigt die Schlafqualität enorm und sollte deshalb möglichst vermieden werden. Gut ist beispielsweise ein Stück Obst und magerer Yoghurt , spätestens 2 Stunden vor dem Schlafen. Es ist wichtig, den Blutzuckerspiegel nicht unnötig in die Höhe zu treiben.

 

Mit diesen Tipps kann man gegen Schlafstörungen vorgehen. Dies sind jedoch nur erste Schritte. Man kann viel mehr dagegen tun. Die richtige Matratze , eine Dufttherapie, eine Schlaftherapie und die Schlafposition können den Schlaf massiv positiv beeinflussen. 

Hinterlasse einen Kommentar

Alle Kommentare werden vor der Veröffentlichung verifiziert.